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CDU-Politiker sichern Bombardier Unterstützung zu

Staatssekretärin Winkelmeier-Becker zu Gast am Standort in Netphen

Um die Zukunft von Bombardier im Siegerland ging es beim Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, sowie weiteren Vertretern der heimischen CDU. Kernpunkt des Besuchs war ein Gespräch über die geplante Übernahme von Bombardier durch den französischen Konzern Alstom. „Die Bundesregierung bemisst der Bahnindustrie insgesamt eine hohe Bedeutung zu und nimmt die geplante Übernahme eines bedeutenden Unternehmens der Branche von einem Mitbewerber mit hoher Aufmerksamkeit wahr. Wir setzen uns bei dieser Übernahme für einen Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte von Bombardier in Deutschland ein“, so Staatssekretärin Winkelmeier-Becker.

Per Videokonferenz zugeschaltet war Michael Fohrer, Vorsitzender der deutschen Bombardier-Geschäftsführung. Er lieferte einen Überblick zu dem geplanten Verkauf der Bahnsparte an Alstom, der der Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden und Kartellbehörden unterliegt. Bei der Transaktion ginge es in erster Linie um Wachstum, komplementäre Geschäftsportfolios und Skalierungsmöglichkeiten, um auf die wachsende weltweite Nachfrage nach Schienenverkehrslösungen zu reagieren. Durch die Kombination der Erfahrung beider Unternehmen würde Europas größter Bahnhersteller mit einem Umsatz von rund 15 Mrd. Euro entstehen. Gleichzeitig machte Michael Fohrer deutlich, dass der Standort Dreis-Tiefenbach von zentraler Bedeutung für das Unternehmen ist: „In Siegen fertigen wir Drehgestelle für Bahnprojekte rund um den Globus – ‚Made in Germany‘ und mit einem hohen Grad an Innovation.“ Dem pflichtete der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein bei: „Wir müssen aufpassen, dass der Druck französischer Gewerkschaften nicht zu Arbeitsabbau in Dreis-Tiefenbach führt.“

Neben Standortleiter Thorsten Linke und Personalleiter Michael Streich nahm der Betriebsratsvorsitzende Stefan Gestal sowie die beiden Betriebsratsmitglieder Stefan Braun und Joern Brandenburg an dem Gespräch teil. Gemeinsam stellten sie den Standort in Netphen vor, an dem in der aktuellen Corona-Pandemie keine Kurzarbeit angemeldet werden musste. Anke Fuchs-Dreisbach sicherte die Unterstützung des Landes zu. „Der NRW Wirtschaftsminister informiert sich engmaschig über die Entwicklungen. Auch er hat sich in Berlin für Bombardier stark gemacht. Ein wichtiges Ziel der Verhandlungen zwischen Alstom und Bombardier ist die Beschäftigungssicherheit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein Bekenntnis zum Standort in Netphen. Dabei bilden das hochmoderne Technologiezentrum und die spezialisierten Mitarbeiterschaft einen zukunftsfähigen Standortfaktor."

Der Bombardier-Standort in Netphen-Dreis-Tiefenbach ist sehr effizient und marktorientiert aufgestellt. Auch dank der tollen Unterstützung der Standortmitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, meint Sebastian Zimmermann, der im September als Bürgermeister für Netphen antritt: „da kann sowohl die Politik als auch das Unternehmen Bombardier sehr gute Argumente für einen Erhalt des Standorts in den Verhandlungen mit Alstom einbringen.“ Er bedankte sich zudem bei Frau Winkelmeier-Becker, dass sie der Einladung so umgehend gefolgt ist und sich vor Ort ein umfassendes Bild über den Standort und dessen Bedeutung für die Region gemacht hat. „Die Bundesregierung hat ein großes Interesse daran, unsere Eisenbahnindustrie und ihre Arbeitsplätze zu stärken. Gern bin ich gekommen, um die Unterstützung auf diesem Wege zu signalisieren“, so Elisabeth Winkelmeier-Becker abschließend.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Volkmar Klein (MdB), Joern Brandenburg (Betriebsrat Bombardier), Stefan Gestal (Betriebsratsvorsitzender Bombardier), Anke Fuchs-Dreisbach (MdL), Sebastian Zimmermann (CDU Netphen), Elisabeth Winkelmeier-Becker (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Thorsten Linke (Standortleiter Bombardier)

Der Bund beteiligt sich mit 250.000 Euro an der Sanierung der Evangelischen Kirche in Freudenberg

Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein mitteilt, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages diese Mittel in seiner heutigen Sitzung freigegeben.

Aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes wurden in unserer Region bereits die Sanierung der Ginsburg, der Martinikirche in Siegen, der Ausgrabungsstätte Gerhardseifen in Niederschelden und der alten Vogtei in Burbach, des Schlosses in Bad Laasphe, des Grafentraktes im Oberen Schloss in Siegen und des Gambachsweihers in Freudenberg gefördert.

Nun kann mit den Arbeiten an den massiven Eiche-Holzstützen, die durch aufsteigende Feuchtigkeit erheblich gefährdet sind, begonnen werden. „So bleibt die Evangelische Kirche in Freudenberg als ein ganz wichtiges Zentrum des Gemeinde- und Kulturlebens in Freudenberg und gleichzeitig auch als national bedeutsames Kulturdenkmal erhalten“, freute sich Volkmar Klein. „Unmittelbar nachdem wir das im Haushaltsausschuss beschlossen hatten, habe ich Pastor Ijewski in Freudenberg und Bernd Brandemann für die Freudenberger Heimatvereine angerufen, um ihnen die gute Nachricht zu überbringen. Die Erhaltung von Denkmälern ist eben kein Luxus, den man sich nur in guten Zeiten leisten darf.“ 

Soforthilfeprogramm für Heimatmuseen in Siegen-Wittgenstein

Bund stellt Mittel in Höhe von 1,5 Mio. € zur Verfügung

Heimatmuseen sind ein wesentlicher Teil der kulturellen Identität von ländlichen Regionen. Um dieses Kulturgut zu schützen, unterstützt der Bund das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“, welches vom Deutschen Verband für Archäologie e.V. ins Leben gerufen wurde. Gefördert werden neben Heimat- und Freilichtmuseen ebenfalls Bodendenkmäler und archäologische Stätten. „Ländliche Räume sind das kulturelle Rückgrat unseres Landes. Diese gilt es zu fördern und so die kulturstiftende Identität zu erhalten“, so Volkmar Klein.

Mit Hilfe des Programms werden Maßnahmen in ländlichen Bereichen unterstützt, wobei die Höhe der einzelnen Förderung auf 25.000 € begrenzt ist. „Kulturelle Orte sind gerade in Siegerland und Wittgenstein vor allem auch Begegnungsorte und somit ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Um dies deutlich zu machen, unterstützen wir das Hilfsprogramm vor allem auch in Zeiten von Corona“, macht der heimische Bundestagsabgeordnete deutlich.

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ gehört zum Förderprogramm „Kultur in ländlichen Räumen“, dessen Mittel aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ stammen. Weitere Informationen rund um das Förderprogramm können im Abgeordnetenbüro von Volkmar Klein angefragt werden.

Jetzt Abstand halten und nicht online einkaufen, später geplante Anschaffungen und Restaurantbesuche nachholen

Nach den beispiellosen Beschlüssen des Bundestags zur Bewältigung der Corona-Krise komme es nun auch auf das Handeln vor Ort an, so die Einschätzung des heimischen Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein. Es sei zwar wichtig, seitens des Bundes das Freihalten und zusätzliche Bereitstellen von Intensivbetten für Corona-Patienten zu finanzieren. Die Kapazitäten unseres Gesundheitswesens seien aber trotzdem nur dann ausreichend, wenn es tatsächlich zu einer Abflachung der Infektionswelle komme. „Da ist jeder einzelne gefragt. Abstand halten ist das Gebot der Stunde und so traurig und persönlich unbefriedigend das ist, wir müssen jetzt auf Besuche bei Kranken oder Alten verzichten“, ermahnt Volkmar Klein.

Maßgebliche Beschlüsse hat der Bundestag aber auch zur Begrenzung des wirtschaftlichen Schadens durch die Corona-Krise getroffen. Um Insolvenzen zu verhindern übernimmt der Bund zusätzliche Garantien und gibt Bürgschaften von über 1.000 Milliarden Euro. Neue Kredite in Höhe von 156 Milliarden Euro werden aufgenommen unter anderem für direkte Unterstützungszahlungen an Kleinbetriebe und Solo-Selbstständige. Diese Kreditaufnahme ist rund die Hälfte des bisher schuldenfreien Haushalts für das laufende Jahr. Dazu stellt Volkmar Klein fest: „Deutschland ist in dieser Notlage finanziell handlungsfähig. Damit zahlt sich aus, dass wir in den vergangenen Jahren gegen viele Angriffe an solider Haushaltspolitik und dem Reduzieren der Schuldenlast festgehalten haben. Das hilft uns jetzt in der Not erheblich.“ Aber auch hier gelte, dass jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten könne. Konkret ruft Volkmar Klein dazu auf, anstehende Käufe jetzt keinesfalls online zu tätigen. „Wer nach der Krise noch lebendige Innenstädte und örtliche Geschäfte bei uns wiederfinden möchte, sollte seine Produkte jetzt nicht über das Internet kaufen, sondern damit warten bis vor Ort wieder offen ist,“ fordert Volkmar Klein und rät, dann auch Besuche in Restaurants und Gaststätten intensiv nachzuholen.

Die heimischen Banken ruft Volkmar Klein auf, die Verfahren bei der Durchleitung von Krediten durch die bundeseigene KfW möglichst unkompliziert abzuwickeln. International werde Deutschland beneidet um das teilweise vom Staat finanzierte Notfallsystem der Kurzarbeit. Das komme auch in dieser Krise den Arbeitnehmern und am Ende auch den Unternehmen zu Gute. Das Land NRW habe mit eigenen Mitteln das Bundesförderprogramm für Corona-bedingt in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen ergänzt, so dass hier nun Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern einen einmaligen Zuschuss bekommen können. Volkmar Klein weist darauf hin, dass die Auszahlung auch des Bundesgeldes von den Ländern in eigener Regie organisiert werde. Für NRW ist das einfach zu beantragen über die Internetseite „soforthilfe-corona.nrw.de“.

Abschließend unterstreicht Volkmar Klein, dass großartige Menschen für uns alle im Einsatz seien: „Ganz viele Menschen in den Krankenhäusern und Arztpraxen unseres Landes sind die Helden dieser Zeit. Dankbar sind wir aber auch all denen, die uns weiter mit Lebensmitteln und dem, was wir zum täglichen Leben brauchen, versorgen.“ Für ganz viele andere gelte das genauso. Das werde möglicherweise jetzt noch einmal ganz neu geschätzt. Jedenfalls könne man vielfach feststellen, dass eine wechselseitige Wertschätzung deutlich stärker ausgeprägt sei als vor der Krise. Eine solche Entwicklung sei dann fast schon vielversprechend resümiert Volkmar Klein und wünscht unserer Gesellschaft dauerhaft diese Kraft und Gottes Segen.

Wirtschaftsministerium plant Besuch bei Bombardier in Dreis-Tiefenbach

Schreiben der CDU-Politiker führt zu konkreten Schritten

Die CDU-Abgeordneten Volkmar Klein MdB und Anke Fuchs Dreisbach MdL haben gemeinsam mit Sebastian Zimmermann, dem Bürgermeisterkandidaten für Netphen, direkt im Anschluss an die Pressekonferenz des Betriebsrates der heimischen Bombardier-Werke und der IG Metall im Februar 2020 ein Schreiben an den Wirtschaftsminister Peter Altmaier gerichtet, in dem sie auf die besondere Situation vor Ort aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten haben.

Nun kam das Antwortschreiben aus dem Wirtschaftsministerium: Die parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB hat Stellung bezogen und mitgeteilt, dass sie sehr gerne die Einladung annimmt um sich „vor Ort ein Bild zu machen und im Gespräch mit den Beschäftigten ein Signal zu setzen, dass die Bundesregierung sich weiterhin für eine zukunftsfähige Bahnindustrie am Standort Deutschland und einen Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze an den betroffenen Standorten von Alstom und Bombardier einsetzt“.

Die Bundesregierung sei sowohl auf Leitungs- als auch auf Arbeitsebene mit den beteiligten Unternehmensleitungen und den Arbeitnehmervertretern im Gespräch, berichtet Sebastian Zimmermann aus dem Schreiben des Ministeriums. „Unser Appell aus der Region ist im Wirtschaftsministerium sehr ernst genommen worden. Jetzt gilt es gemeinsam für die Arbeitsplätze in Dreis-Tiefenbach zu kämpfen“, betont der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein.

Die heimische Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach bekräftigt zudem die Unterstützung auch aus dem Land NRW: „Landes- und Bundesregierung bemessen der Bahnindustrie eine sehr hohe Bedeutung bei und werden die weiteren Bewegungen in der Angelegenheit Alstom und Bombardier weiter engmaschig betreuen.“ Ein Termin soll vereinbart werden. Dazu wird aber erst einmal die akute Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus vorüber sein müssen.

Bund fördert Klimaschutzprojekte

Auch Kommunen in Siegen-Wittgenstein können profitieren

Um Projekte zur Unterstützung des Klimaschutzes zu realisieren, fördert der Bund im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative Projekte in ganz Deutschland. Bisher konnten so Maßnahmen mit Gesamtinvestitionen von rund 3,5 Milliarden Euro realisiert werden. Aktuell stehen besonders Maßnahmen zu klimafreundlichen Abwasserbehandlung und Trinkwasserversorgung sowie die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur im Zentrum der Förderung. Entsprechende Anträge können auch Städte und Gemeinde aus Siegen-Wittgenstein beim Bundesumweltministerium einreichen. „Es gibt gerade auf kommunaler Ebene viele attraktive Klimaschutzprojekte, die teilweise eine beachtliche Wirkung entfalten können. Dafür ist aber natürlich eine finanzielle Unterstützung nötig, die der Bund auf diese Weise sinnvoll einsetzt“, findet der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein.

Beim aktuellen Förderaufruf wurde unter anderem die Förderung von Radverkehrsprojekten verbessert. Mit Hilfe der Klimaschutzinitiative können Kommunen Radverkehrsmaßnahmen realisieren und so den Ausbau der Fahrradinfrastruktur vorantreiben. Seit 2020 können Städte und Gemeinden nun eine erhöhte Förderquote von 75 Prozent erhalten. Finanzschwache Kommunen erhalten bis zu 90 Prozent Projektunterstützung durch den Bund. Die Laufzeit des Förderaufrufs wurde durch das Bundesumweltministerium bis Ende 2023 verlängert, wobei Anträge zweimal pro Jahr eingereicht werden können. Die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis zum 30. April 2020.

„Unsere Kommunen leisten im Bereich des Klimaschutzes bereits jetzt viel Arbeit und haben im gesamten Kreisgebiet zahlreiche gute Projekte realisiert. Mit Hilfe der Nationalen Klimaschutzinitiative kann der Bund diese wichtigen Maßnahmen finanziell unterstützen und solche Projekte für Städte und Gemeinden attraktiver machen. So entsteht eine für alle Seiten gewinnbringende Lösung“, so Volkmar Klein.

Der Bund fördert Maßnahmen für bessere Luft in Städten

Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen erhält Förderbescheid in Berlin

Um die Luftqualität in Städten zu verbessern, unterstützt der Bund mit Hilfe des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 – 2020“ entsprechende Projekte von Kommunen. Das Förderprogramm liefert zusätzliche Finanzmittel von bis zu 1,5 Milliarden Euro und fördert vor allem Maßnahmen zur Elektrifizierung und Digitalisierung des Verkehrs, zur Verbesserung von Logistikkonzepten sowie Nachrüstungen von Dieselbussen im ÖPNV.

Im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität hat der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein gemeinsam mit Uwe Siemann vom Entsorgungsbetrieb Stadt Siegen in Berlin eine Förderurkunde in Höhe von 135.625 Euro entgegengenommen. Damit wird die Anschaffung von fünf Elektrofahrzeugen sowie die Installation entsprechender Ladestationen für den Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen gefördert. Die gesamten Beschaffungskosten liegen bei etwa 211.790 €. Bis auf die Ladestationen und ein Nutzfahrzeug sind die Fahrzeuge bereits geliefert und zur Kanal-, Gewässer und Kläranlagenunterhaltung im Einsatz. Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen hat sich zum Ziel gesetzt weitestgehend auf emissionsfreie Antriebe umzurüsten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden bereits zwei Wasserstofffahrzeuge angeschafft, die vom Land NRW gefördert wurden.

Bei der Übergabe im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur machte Staatssekretär Steffen Bilger deutlich, dass man mit der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ vor allem die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur auf kommunaler Ebene unterstützten möchte. Einen Ansatz, den auch Volkmar Klein richtig findet: „Damit Kommunen ermutigt werden auf umweltfreundliche Technologien zu setzen, benötigen wir solche Förderprogramme. In vielen Bereichen werden nachhaltige Entwicklungen unserer Lebenswelt immer wichtiger. Daher ist es gut, dass wir solche Maßnahmen vom Bund fördern können“, so der Bundestagsabgeordnete.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Volkmar Klein (MdB), Steffen Bilger (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Uwe Siemann (Entsorgungsbetrieb der Stadt Siegen), Christiane Stein (Moderatorin)

69 Millionen Euro vom Bund begünstigte Kredite fließen nach Siegen-Wittgenstein

Die bundeseigene Förderbank KfW hat ihren Förderreport für 2019 veröffentlicht. Für Siegen-Wittgenstein wurden insgesamt 2546 zinsverbilligte Kredite im Volumen von 69 Millionen Euro gewährt. Damit konnten mittelständische Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen in Siegen-Wittgenstein von den KfW-Förderprogrammen profitieren. Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung lag auf den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Innovation.

In Siegen-Wittgenstein wurden alleine 16 Millionen Euro wurden in energieeffizientes Bauen und Sanieren investiert. Auch im Bereich „Wohnen & Leben“ wurde mit 27 Millionen Euro eine hohe Fördersumme erreicht. Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein zeigt sich darüber erfreut: „Die vorgelegten Zahlen zeigen, dass der Bund mit Hilfe der KfW in ganz vielen Bereichen Investitionen fördert. Mit Hilfe der Gründerplattform unterstützt man zudem Gründer bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit.“ Das gesamte Fördervolumen der KfW ist auf 77,3 Milliarden Euro angestiegen. Auch für Siegen-Wittgenstein hat sich die Fördersumme im Vergleich zum Vorjahr um knapp 7 Millionen Euro auf 69 Millionen Euro erhöht.

Eine besonders hohe Fördernachfrage verzeichnete das Baukindergeld, mit dessen Hilfe Familien beim Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützt werden. Insgesamt wurden dafür rund 185.000 Förderzusagen mit einem Volumen von knapp 4 Mrd. Euro erteilt. Dabei hatte über die Hälfte der Antragssteller ein Haushaltseinkommen von unter 40.000 Euro. „Diese Zahlen zeigen, dass private Kunden in hohem Maße von den Angeboten der Förderbank des Bundes profitieren können und die KfW somit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl liefert“, so Volkmar Klein abschließend.

Bundestag beschließt Milliarden-Investitionen für den Personennahverkehr

Mit den in dieser Woche verabschiedeten Maßnahmen des Regionalisierungsgesetzes und des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes setzt der Bund ein wichtiges Zeichen zum Ausbau und zur Attraktivierung der Schieneninfrastruktur. „Es wird für die Länder und Kommunen deutlich mehr Geld geben und das auch auf längere Sicht“, so der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein, „alleine im Rahmen des Regionalisierungsgesetzes gibt es bis 2031 fast 14 Mrd. Euro für die Länder an sogenannten Regionalisierungsmitteln. Das sind über 5 Mrd. Euro mehr als bisher.“ Von diesen 5 Mrd. Euro zusätzlich erhält NRW bis 2031 rund 855 Mio. Euro. Durch die Mittel des Regionalisierungsgesetzes soll unter anderem der Betrieb von mehr Regionalbahnen finanziert werden. Dies kommt auch der Verbindung von Siegen ins Rheinland zu Gute.

Darüber hinaus können diese Gelder genutzt werden, um beispielsweise den Schienenpersonennahverkehr durch eine bessere Zugtaktung im Regionalverkehr zu verbessern und so die Fahrgastzahlen zu steigern. „Eine bessere Anbindung Siegen-Wittgensteins zu den ICE-Bahnhöfen in der Umgebung würde große Vorteile für alle Fahrgäste aus unserer Region mit sich bringen. Wo immer es möglich ist, wollen wir helfen ein Umsteigen auf die Bahn attraktiver zu machen“, so der heimische Abgeordnete weiter.

Außerdem hat der Bundestag am Freitag zwei weitere Gesetze beschlossen, um die Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich zukünftig zu beschleunigen. Dazu Volkmar Klein: „Das Gesamtpaket ist ein guter und wichtiger Beitrag, um die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zu verbessern und deshalb auch gut und wichtig für die Einhaltung der Klimaziele.

Stellungnahme zur Beratung der Organspende im Deutschen Bundestag

Einer Einführung der sogenannten Widerspruchslösung werde ich nicht zustimmen. Die gute Absicht, die Anzahl gespendeter Organe zu erhöhen, lässt sich auch anders erreichen. Einige Maßnahmen zum Abbau organisatorischer Hürden in den Kliniken haben wir ja bereits im letzten Jahr beschlossen, die Auswirkungen sind hier aber noch gar nicht sichtbar.
Die Widerspruchslösung würde die Verfügbarkeit des menschlichen Körpers für die Gesellschaft zum Normalfall machen, dem man erst aktiv widersprechen müsste. Für mich wäre das ein Stück Verstaatlichung des Menschen, in jedem Fall würde das Wort Organspende damit ad absurdum geführt.
Die Würde des Menschen muss unantastbar bleiben, auch über den Tod hinaus. Daher halte ich eine positive Entscheidung für eine Organspende für zwingend erforderlich.